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Szenen der Mündener Pioniertradition

Foto eingefügt am 02.12.2021



Reserve hat Ruh' (1990)

An dieser Stelle werden jetzt in unregelmäßigen Abständen Fotos aus der Historie der Mündener Pioniergarnison erscheinen, die ausnahmslos dem Bild- und Filmarchiv des geschlossenen Bereichs der Homepage entnommen werden. Dieser stand zuletzt nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung.

(Bodo Redlin, 26.06.2020)



Münden als Garnisonstadt

Garnison Münden

Uniformen: Landwehr 1814, Jäger 1850, Pionier 1901, Pionier 1914/18

(26.12.2020)


In der Tradition der vormals hessischen Pioniereinheiten

Ansichtskarte

Ansichtskarte, gelaufen 1912

Reservistenutensilien

Traditionelle Reservistenutensilien


(24.08.2019/27.12.2020)


Stabsgefreiter "Fred" Pallad

PzPiBtl 49



"Fred" Pallad auf Wache vor der Mündener Gneisenau-Kaserne

Die Lebensgeschichte dieses Pioniers des Mündener Panzerpionierbataillons 49 eignet sich hervorragend, die Wirren der damaligen Zeit und den Wahnsinn des II. Weltkrieges anschaulich darzustellen. Allein die genannten Örtlichkeiten in Europa, Afrika und Amerika zeugen von der Dimension dieses Krieges. Deshalb habe ich diesen Beitrag aus dem ehemaligen internen Bereich der Homepage hier übernommen.

(Bodo Redlin, 21.05.2020)



Landespolizeischule Niedersachsen u. Liegenschaften der Bundeswehr, um 1960

Ansichtskarte

Ehemalige Gneisenau-Kaserne

(16.09./01.12.2020)



Oberstabsfeldwebel a.D. Winfried Möllering


Es ist mir eine traurige Pflicht, hier mitzuteilen, dass OStFw a.D. Winfried Möllering am 06. März 2019 im 82. Lebensjahr verstorben ist. Winfried war in den 1960er-Jahren als Kompaniefeldwebel der 4. und 5. Kompanie einer der profiliertesten Vorgesetzten im Pionierbataillon 2. Ab 01.10.1970 wurde er mit der 5. (Amphibische Pionierkompanie) nach Speyer verlegt; sie wurde dort 2./AmphPiBtl 330.

Winfried Möllering war mit Leib und Seele Soldat. Mit ungeheurem Pflichtbewusstsein, hohem Einsatzwillen, Geradlinigkeit und unerschütterlicher Überzeugung ging er seinen Weg. Dabei kamen Kameradschaft, Menschlichkeit und auch Lebensfreude mit einem Schuss Humor nicht zu kurz. Ausgestattet mit verbaler Überzeugungskraft, Kenntnissen der innerdienstlichen Abläufe und auch einer gewissen Schlitzohrigkeit wurden Hürden überwunden. Winfried wusste immer einen Weg.

Ich selbst durfte ihn einige Jahre begleiten und dabei schätzen lernen. Seine Hilfestellungen und Ratschläge werde ich nie vergessen. So habe ich es ihm u. a. zu verdanken, dass ich ein halbes Jahr nach meiner achtzehnmonatigen Wehrpflichtzeit wieder in die damalige 4. zurückfand, was nicht selbstverständlich war.

Wir trauern um unseren hoch geschätzten Kameraden und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren, unser Mitgefühl gilt seiner Frau Elisabeth und allen Angehörigen.

Das Requiem ist am Freitag, den 22. März 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche „St. Vitus“ in Ahlhausen, anschließend findet die Urnenbeisetzung von der Friedhofskapelle aus statt. Die Traueradresse lautet Weberring 52, 33014 Bad Driburg-Ahlhausen.

Die private Traueranzeige kann >>> hier <<< eingesehen werden. Die unterschiedlichen Schreibweisen des Zunamens sind auf fehlerhafte Eintragungen von Ämtern vor weit mehr als einem halben Jahrhundert zurückzuführen. In Bw-Angelegenheiten gilt der Name MÖLLERING, also mit einem "r"!

Bodo Redlin

(10./16.03.2019)

 


Stabsunteroffizier Möllering als Zugführer in der AusbKp 3/2


Damals, vor 50 Jahren ...

Die Gewinner des "Bramwald-Pokals I/1969"



Die 1. Gruppe der AusbKp 3/2 mit Stabsunteroffizier Redlin, Anfang März 1969 im Kasernengelände

Ich übernehme hier einmal eine persönliche Erinnerung von unsererem Facebook-Profil "kurhessenkaserne.de" und präsentiere damit meine damalige Gruppe, die 1. Gruppe (1. Zug) der Ausbildungskompanie 3/2 beim Fototermin, wenige Tage nach dem Gewinn des "Bramwald-Pokals I/1969" (Marschwettbewerb der Kompanie).

Nach 5 1/2 Jahren, davon 18 Monate als Wehrpflichtiger, mein letztes Quartal bei der Bundeswehr. Wie man hier erahnen kann, bis zuletzt voll unter Dampf. Neben meinen Aufgaben als Gruppenführer führte ich als stellv. Zugführer quasi auch den 1. Zug, da Leutnant Hartenbach als eigentlicher Zugführer in Abwesenheit von Hptm Groeneveld (Vorbereitung Stabsoffiziersausbildung) Kompanieführer war. Mit einem lachenden und weinenden Auge war am 31. März 1969 dann Schluss, der noch als große Überraschung durch die Ernennung zum Feldwebel der Reserve anerkennend "versüßt" wurde, obwohl ich keinen Feldwebel-Lehrgang absolviert hatte.

Na ja, eigentlich bin ich ja hier und anderswo immer noch "im Dienst" ... :-)


(Bodo Redlin, 01.03.2019)



50 Jahre in bester Erinnerung

Ein emotionales Treffen, das es wohl in dieser Konstellation nicht so häufig gibt


Treffen

Treffen in Bad Karlshafen (v. li. Bernd Völke, Karl Süßmann, Manfred Groeneveld)

Was waren das für Zeiten?! Am 04. Januar 1968 trat Bernd Völke als Rekrut seinen 18-monatigen Wehrdienst in der Ausbildungskompanie 3/2, gelegen in der Mündener Kurhessenkaserne, an. Zeitgleich übernahm der damalige Oberleutnant Manfred Groeneveld diese Kompanie als Kompaniechef. Der Pionier Völke war tief beeindruckt von dem soldatischen Auftreten seines Kompaniechefs und hat diese Zeit nie vergessen, was ich persönlich, der ihn als nachgeordneter Ausbilder ebenfalls in der "3/2" näher kennengelernt habe, nachvollziehen kann: Hochqualifiziert als Pionieroffizier und Vorgesetzter, hart in der Sache, guten Argumenten durchaus aufgeschlossen, kameradschaftlich und für große und kleine Feiern stets zu haben. Hauptgefreiter Bernd Völke ließ jedenfalls, obwohl sich die Wege trennten, nie die Verbindung abreißen. Der spätere Oberstleutnant Manfred Groeneveld diente später in verschiedenen Standorten, u. a. in Schleswig und Plön, wo er jeweils stellv. Bataillonskommandeur war. Es gab zu bestimmten Anlässen immer wieder postalische und telefonische Kontakte. So war es auch jetzt wieder. Bernd Völke, in Hann. Münden wohnhaft, erinnerte seinen damaligen Kompaniechef gerade an den 50. Jahrestag der Kompanieübernahme. Dabei wurde dann endlich ein Treffen in Bad Karlshafen vereinbart, wo Manfred Groeneveld mit Ehefrau einen Urlaub verbringen wollte.

Am Sonntag, den 18. Februar 2018 war es dann endlich soweit. Gemeinsam mit dem Oberstabsfeldwebel a.D. Karl Süßmann, ehemals 1./PiBtl 2, der Groeneveld aus gemeinsamer Dienstzeit in Hann. Münden und Schleswig kennt, und Ehefrauen traf man sich mit dem Ehepaar Groeneveld in einem gemütlichen Cafe in Bad Karlshafen. Die Wiedersehensfreude war sehr groß. Klar, dass ausgiebig in der Vergangenheit geschwelgt wurde. Bernd Völke überreichte ein gerahmtes Bild des Stammpersonals der AusbKp 3/2 aus dem Jahre 1969, dessen Vorlage ich aus meinem Fundus zur Verfügung stellte.

Wie ich finde, eine bemerkenswerte, sicherlich nicht alltägliche kameradschaftliche Verbundenheit zwischen Rekrut und Kompaniechef, die auch ein treffliches Licht auf damalige soldatische Tugenden und den oft prägenden Wert der Bundeswehrzeit wirft; dem ja auch ich dankbar unterlegen bin; „diene“ ich doch nach meiner 5 ½-jährigen aktiven Pionierdienstzeit jetzt schon freiwillig fast 18 weitere Jahre dem gemeinsamen Erinnern an gute und weniger gute Zeiten in der Pioniergarnison Hann. Münden. Auch nicht alltäglich! :-)

Ich danke Bernd Völke für das Foto und die Informationen und wünsche allen Beteiligten weiterhin viel Freude beim Erinnern an manchmal harte, doch immer erlebnisreiche Zeiten.

Bodo Redlin

Oberstleutnant a.D. Manfred Groeneveld verstarb am 02. Dezember 2018 in seinem 80. Lebensjahr in Plön. Nachruf hier!
Oberstabsfeldwebel a.D. Karl Süßmann verstarb am 30. Oktober 2021 kurz vor seinem 87. Geburtstag in Hann. Münden.

(19.02.2018/14.03.2019/06.11.2021)



100 Jahre danach

Beitragsergänzung/Übernahme aus dem ehemaligen internen Bereich der Homepage



Wo mögen noch überall „ungehobene“ Schätze aus der Vergangenheit der 11er-Pioniere liegen? Auch nach 16 Jahren „Mündener Pioniere im Internet“ staune ich immer noch, wenn mich aus dem Nichts Anfragen und Angebote aus aller Welt erreichen. Bekanntlich übernehme ich ja hier durch die Internetpräsenz ungewollt Aufgaben, die eigentlich der Mündener Pionierkameradschaft zuzuschreiben wären. Oftmals ergeben sich aber dann aus Anfragen auch Materialangebote für die Homepage. So auch jetzt wieder. Ein jetzt in Belgien wohnhafter US-Bürger, dessen Großvater während des 1. Weltkrieges in der 3. Feldkompanie des Kurhessischen Pionier-Bataillons Nr. 11 diente, stellte mir Kopien des Wehrpasses und Fotos zur Verfügung. Diese Unterlagen des Mündener Pioniers Ernst Brill, zuletzt Offizierstellvertreter, geben einen guten Einblick über den Weg der Kompanie. Ernst Brill, dekoriert u.a. mit dem EK I und EK II, überlebte diesen Krieg trotz zahlreicher Verwundungen, was unzähligen Kameraden nicht vergönnt war, und wurde - das sei hier noch angemerkt – in die Vereinigten Staaten ausgewandert letztlich sogar 101 Jahre alt.

Ich danke Jeffrey Manners für die Bereitstellung des Materials. Es wurde heute (26.11.2018) mit dem Beitrag aus dem internen Bereich der Homepage vervollständigt.
Klicken Sie bitte hier!

(Bodo Redlin, 05.04./17.05.2016/26.11.2018)





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