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Die selbstständigen Kompanien in der Kurhessenkaserne


PzPiKp 40

Wappen PzPikp 40

Die PzPiKp 40 wurde 1959 in Hann. Münden aus Teilen der 3./PzPiBtl 5 aufgestellt und der PzGrenBrig 4 (Göttingen) unterstellt. Am 1. Juni 1962 verlegte die Kompanie nach Kassel in die Hindenburg-Kaserne, am 20. Juni 1964 in die Graf-Haeseler-Kaserne. Mit der Verlegung wurde Kassel erstmals seit dem 19. Jahrhundert Pionierstandort.

Gewehr-Nachappell
Gewehr-Nachappell 1960

Wappendarstellung:

Die schwarze Grundfarbe symbolisiert die Truppengattung Pioniere. Das diagonal verlaufende Band stellt die Fulda dar. Die Panzerschnellbrücke im oberen Feld deutet auf das Haupteinsatzgerät der Kompanie hin. Im unteren Feld ist das Pionieremblem abgebildet.


Die PzPiKp 40 nahm an zahlreichen Katastropheneinsätzen teil, so 1962 in Hamburg bei der Flutkatastrophe oder 1969 bei den starken Überflutungen im nordhessischen Raum. Die Kompanie wurde zudem mehrfach bei Instandsetzungsarbeiten auf Soldatenfriedhöfen in Frankreich eingesetzt.

1969 wurde zwischen der PzPiKp 40 und der Stadt Felsberg eine Patenschaft geschlossen.

Die PzPiKp 40 wurde am 31. März 1993 aufgelöst.





Panzerpionierkompanie 50

neues Wappen PzPiKp 50


Der Ursprung der PzPiKp 50 liegt in der 1956 in Dillingen aufgestellten 4./PzPiBtl 5, die im Rahmen des Bataillons im gleichen Jahr nach Hann. Münden verlegt und am 1. 10. 1958 in 4./PiBtl 2 umbenannt wurde. Im Zuge der Neugliederung des damaligen Heeres (PzGrenDiv 5) erhielten die neu geschaffenen Brigaden Panzerpionier-Kompanien. Die 4./PiBtl 2 schied daher am 1.1.1959 aus dem Verband des PiBtl 2 aus und wurde als PzPiKp 50 der Panzergrenadierbrigade 5 (ab 1961 Sitz in Homberg / Efze) unterstellt.

Ab 1962 wurde die Kompanie mit modernem, leistungsfähigem Gerät ausgerüstet, das sie in die Lage versetzte, ihren Auftrag, die Kampftruppe im Gefecht vorn zu unterstützen, zu entsprechen. Hier sei zunächst der MTW M 113 genannt, der seit 1962 das Gruppenfahrzeug der Panzerpioniere wurde. Durch die US-Panzerschnellbrücke M 48 und den Räumpanzer M 48 wurde die Ausstattung ab 1964 weiter verbessert. 1969 ersetzten zwei Pionierpanzer (Leopard) die Räumpanzer und 1975 lösten vier Panzerschnellbrücken BIBER die US-Brücken ab. Seit 1977 wurden die Radfahrzeuge Zug um Zug durch solche der Folgegeneration ersetzt, so dass die Kompanie seit 1979 über eine moderne, den Anforderungen entsprechende Ausstattung verfügte.

Am 23. September 1978 übernahm die Kompanie die Patenschaft zur Gemeinde Bühren.

Patenschaft Bühren
Einmarsch in Bühren

Am 1. 10. 1981 wurde die Panzerpionierkompanie 50 nach Fritzlar verlegt und im Zuge der Umgliederung in die Heeresstruktur zum 1. April 1994 weiter nach Hess. Lichtenau.

Im Rahmen der Reduzierung der Bundeswehr wurde die PzPiKp 50 zum 1. Oktober 1996 in eine Geräteeinheit umgegliedert und ab dem 1. Januar 1997 nach Stadtallendorf verlegt.





PzPiKp 60

Wappen PzPikp 60

Umbennungen


Wappendarstellung:

Die schwarze Grundfarbe symbolisiert die Truppengattung Pioniere. Die weiße Gabelung stellt den Zusammenfluss der Werra und Fulda zur Weser dar und zeigt damit die Verbundenheit zur Garnison Hann. Münden und zur Patengemeinde Hemeln. Aus dem Hemelner Wappen wurden der Bischofsstab und die zwei Pflugscharen übernommen.

Historie:

Die Geschichte der Panzerpioniere der Panzerbrigade 6 seit ihrer Aufstellung im Jahre 1956 als Schwimmbrückenkompanie 735 ist vielfältig und abwechselungsreich, was schon die häufigen Umbenennungen (siehe oben) erahnen lassen. Mit den Umbenennungen änderte sich im Laufe der Jahrzehnte auch die Aufgabenstellung und die Geräteausstattung. Was anfangs mit Sturmbooten, einigen Floßsäcken, einer "halben" Stahlstegbrücke und wenigen LKW verschiedener Typen begann, führte letztlich zu einer Ausrüstung mit MTW W 113, Panzerschnellbrücke BIBER und Pionierpanzern.


BIBER der PzPiKp 60 überquert die Weser
 
(Scan mit freundlicher Genehmigung des UNITEC-Medienvertriebes)

Im Laufe ihrer Geschichte hat die Kompanie in unzähligen Übungen und Hilfseinsätzen, z. B. während der Flutkatastrophe 1962 in Hamburg und der Unwetterkatastrophe in Hessen und Niedersachsen im Jahre 1965, ihre Einsatzfähigkeit bewiesen und zum guten Ruf des Pionierstandortes Hann. Münden beigetragen.

20 Jahre bestand eine enge Patenschaft mit der Gemeinde Hemeln, die sich in gemeinsamen Aktivitäten immer wieder hervorragend bewährt hat.

Die Panzerpionierkompanie 60 wurde am 31. März 1992 außer Dienst gestellt.


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