Album eines unbekannten Pioniers
Pionierbataillon 29 (mot.), 1938

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  Album: Archiv Bodo Redlin


Das Pionierbataillon 29

Das Pionierbataillon 29 wurde am 15.10.1935 aus dem Bestand des Pionierbataillons 9 aufgestellt und lag zunächst in der Kurhessen-Kaserne. 1938 nahmen die 29er Pioniere als Einheit der 29. Infanteriedivision (mot) am Einmarsch in das Sudetenland, 1939 am Polenfeldzug und 1940 am Frankreichfeldzug teil. Das Bataillon wurde ab 1941 in Russland eingesetzt und ging 1943 mit der 6. Armee in Stalingrad unter. Nur 43 Pioniere (Verwundete, Urlauber) entgingen der Einkesselung und Vernichtung in Stalingrad. Das unmittelbar danach in Frankreich wieder aufgestellte Pionierbataillon 29 (jetzt Panzer-Pionier-Btl. 29), dem jedoch nur wenige Mündener Pioniere angehörten, traf in den letzten Kriegsjahren das gleiche schwere Schicksal bei seinen Einsätzen in Italien während der alliierten Invasionen. Das Bataillon wurde in den Kämpfen um Sizilien, Monte Casino und Nettuno aufgerieben. Während der Kriegsjahre lag in der Kurhessen-Kaserne als auch teilweise in der Gneisenau-Kaserne das Pionier-Ers.Btl. 29 (später umbenannt in Panzer-Pionier-Ersatz-Bataillon 29), aus dem 1942 auch noch das Panzer-Pionier-Ausbildungs-Bataillon 29 hervorging). Diese Bataillone waren auch für die Ersatzgestellung weiterer Einheiten zuständig, so auch z. B. für die Brückenkolonne B (mot) 636, die 1939 in Hann. Münden aufgestellt wurde.

Stolperstein. Ein anderer Pionier des Bataillons:

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